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	<title>Kleiner Kreativling Blog</title>
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	<description>Gedankliche Ergüsse</description>
	<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 22:11:18 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Ein St&#252;ndchen am Tag</title>
		<link>http://www.bensturm.org/2007/03/23/ein-stuendchen-am-tag/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 17:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Sturm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Stunde am Tag nehme ich mir ab sofort, um diesen Blog zu pflegen und an einen meiner unz&#228;hligen, angefangenen Manuskripten zu schreiben. Da sich hier eh noch keiner so wirklich rumtreibt werde ich mir jetzt nicht die M&#252;he machen, ein Umfrageplugin hier reinzubasteln. Schreibt mir einfach ein Kommentar, aus welchem Genre ihr gerne mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Stunde am Tag nehme ich mir ab sofort, um diesen Blog zu pflegen und an einen meiner unz&#228;hligen, angefangenen Manuskripten zu schreiben. Da sich hier eh noch keiner so wirklich rumtreibt werde ich mir jetzt nicht die M&#252;he machen, ein Umfrageplugin hier reinzubasteln. Schreibt mir einfach ein Kommentar, aus welchem Genre ihr gerne mehr lesen w&#252;rdet.</p>
<p>Kinderbuch<br />
Fantasy<br />
Genremix</p>
<p>Auf auf! Je schneller ihr mir bei der Entscheidung helft, desto fixer kriegt ihr Lesestoff!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>F&#252;nf Worte</title>
		<link>http://www.bensturm.org/2007/08/02/fuenf-worte/</link>
		<comments>http://www.bensturm.org/2007/08/02/fuenf-worte/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 21:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Sturm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte (de)]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wort auf dem Papier
steht einsam und verlassen
Gleicht dem Mord der and&#8217;ren vier
nun bedeutungsarm; wurde gehen lassen
Der Stift ist nun fort; ist nicht mehr hier.
Hab gek&#228;mpft, sofort! Um Deine Herzensmassen.
Versteift auf dann und dort und auf das &#8220;Wir&#8221;.
H&#246;rte wohl das &#8220;Du bist nicht mein Fall&#8221;
ignorierte es um n&#228;her zu kommen
seelisch und emotional, bis zum ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wort auf dem Papier<br />
steht einsam und verlassen<br />
Gleicht dem Mord der and&#8217;ren vier<br />
nun bedeutungsarm; wurde gehen lassen<br />
Der Stift ist nun fort; ist nicht mehr hier.<br />
Hab gek&#228;mpft, sofort! Um Deine Herzensmassen.<br />
Versteift auf dann und dort und auf das &#8220;Wir&#8221;.<br />
H&#246;rte wohl das &#8220;Du bist nicht mein Fall&#8221;<br />
ignorierte es um n&#228;her zu kommen<br />
seelisch und emotional, bis zum ersten Knall<br />
verliere mich in den Worten, den Frommen.<br />
Aufrichtig und ehrlich. Tugend! Nicht Verfall<br />
brachte mich ans Ziel, der Weg nun verklungen<br />
bin nun in Deinem Herz, die W&#246;rter sind verhallt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ohne Titel 12</title>
		<link>http://www.bensturm.org/2007/08/02/ohne-titel-12/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 16:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Sturm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte (de)]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Stativ die Kamera
einsam und verlassen wirkt das Licht.
Bilder l&#228;ngst vergilbt und alt.
Bist nun fort, meine H&#228;nde wieder kalt
Die Gedanken schn&#246;rkellos und schlicht.
Was kann ich tun ausser jammern? Ja?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Stativ die Kamera<br />
einsam und verlassen wirkt das Licht.<br />
Bilder l&#228;ngst vergilbt und alt.<br />
Bist nun fort, meine H&#228;nde wieder kalt<br />
Die Gedanken schn&#246;rkellos und schlicht.<br />
Was kann ich tun ausser jammern? Ja?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ohne Titel 11</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 16:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Sturm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte (de)]]></category>

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		<description><![CDATA[So schwer wird das Gef&#252;hl
zu atmen noch und n&#246;cher
jeder Zug zieht dahin.
Hinfort von mir, so verg&#228;nglich
Niederschlag im Kopf, so schw&#252;l
der letzte Pfeil in meinem K&#246;cher
ungeduldig suchend anch dem Sinn
ohne Ziel kein Weg noch so beschwerlich.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So schwer wird das Gef&#252;hl<br />
zu atmen noch und n&#246;cher<br />
jeder Zug zieht dahin.<br />
Hinfort von mir, so verg&#228;nglich<br />
Niederschlag im Kopf, so schw&#252;l<br />
der letzte Pfeil in meinem K&#246;cher<br />
ungeduldig suchend anch dem Sinn<br />
ohne Ziel kein Weg noch so beschwerlich.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ohne Titel 10</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 16:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Sturm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte (de)]]></category>

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		<description><![CDATA[Komm her mein Herz und labe Dich
vermissender Schmerz, den sp&#252;re ich.
Tritt viel n&#228;her und ich male Dich
mit zartem Pinselstrich.
Aus der schmachtenden Seele
verzehrt sie sich doch so sehr
entspringt ein St&#252;ck vom Leben
nur von mir f&#252;r Dich, mehr und mehr.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Komm her mein Herz und labe Dich<br />
vermissender Schmerz, den sp&#252;re ich.<br />
Tritt viel n&#228;her und ich male Dich<br />
mit zartem Pinselstrich.<br />
Aus der schmachtenden Seele<br />
verzehrt sie sich doch so sehr<br />
entspringt ein St&#252;ck vom Leben<br />
nur von mir f&#252;r Dich, mehr und mehr.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ohne Titel 9</title>
		<link>http://www.bensturm.org/2007/08/02/ohne-titel-9/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 16:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Sturm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte (en)]]></category>

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		<description><![CDATA[Deprived of all my senses,
hence all the fences
around my outgoingness.
My heart thus beating less.
Less than when you&#8217;re around
when you&#8217;re inside of me.
No more feelings unbound
Fixation on the urge to flee
To flee from where? To flee whereto?
Flee to your loving arms; flee to you.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deprived of all my senses,<br />
hence all the fences<br />
around my outgoingness.<br />
My heart thus beating less.<br />
Less than when you&#8217;re around<br />
when you&#8217;re inside of me.<br />
No more feelings unbound<br />
Fixation on the urge to flee<br />
To flee from where? To flee whereto?<br />
Flee to your loving arms; flee to you.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tribute to Immo</title>
		<link>http://www.bensturm.org/2007/07/10/tribute-to-immo/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jul 2007 10:41:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Sturm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Manches Mal schau ich mir die Welt an, zumindest das, was ich von ihr seh.
W&#252;nschte mir ich n&#228;hm mir die Zeit und sie h&#228;lt an, doch sie l&#228;uft mir weg und das tut weh&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manches Mal schau ich mir die Welt an, zumindest das, was ich von ihr seh.<br />
W&#252;nschte mir ich n&#228;hm mir die Zeit und sie h&#228;lt an, doch sie l&#228;uft mir weg und das tut weh&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ohne Titel 8</title>
		<link>http://www.bensturm.org/2007/07/10/ohne-titel-8/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jul 2007 10:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Sturm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte (de)]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Tr&#228;nen schmecken nach Blut.
Nach dem Blut meines Herzens.
Es regnet aus meiner Seele.
Ein Wolkenbruch gar, regnet auf Dich nieder.
Hol den Schirm raus und lass mich gehen&#8230;
Der Kopf ist voll, doch die Seele leer.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Tr&#228;nen schmecken nach Blut.<br />
Nach dem Blut meines Herzens.<br />
Es regnet aus meiner Seele.<br />
Ein Wolkenbruch gar, regnet auf Dich nieder.<br />
Hol den Schirm raus und lass mich gehen&#8230;<br />
Der Kopf ist voll, doch die Seele leer.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Delirium Teil 6</title>
		<link>http://www.bensturm.org/2007/04/04/delirium-teil-6/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2007 18:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Sturm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Manuskripte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich setzte mich in Bewegung und trabte in die Richtung, aus der das Rauschen einer Stra&#223;e vermutete. Meine F&#252;&#223;e schienen den Boden nicht zu ber&#252;hren; tote &#196;ste und Bl&#228;tter wichen meinen Schritten, ohne dass sie sich bewegten. Ich blieb kurz stehen und erfreute mich an den farbenfrohen Blumen und Pflanzen, die in meinen Fu&#223;stapfen gewachsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich setzte mich in Bewegung und trabte in die Richtung, aus der das Rauschen einer Stra&#223;e vermutete. Meine F&#252;&#223;e schienen den Boden nicht zu ber&#252;hren; tote &#196;ste und Bl&#228;tter wichen meinen Schritten, ohne dass sie sich bewegten. Ich blieb kurz stehen und erfreute mich an den farbenfrohen Blumen und Pflanzen, die in meinen Fu&#223;stapfen gewachsen waren. Aber die Freude war nicht lang von Dauer, denn genau so schnell wie sie gewachsen waren, verwelkten und verdorrten sie auch wieder. Es erstaunte mich, wie verg&#228;nglich das Leben doch war. Aber die Zeit, die die Pflanzen brauchten zu wachsen, war genau so lange, wie sie brauchten, um zu verdorren. Allerdings dauerte es noch lange, bevor sie sich in Erde verwandelten und ich hatte nicht die Zeit, so lange zu warten. Ich hatte mich in Bewegung gesetzt und wollte mich nun nicht mehr durch scheinbar triviale Dinge aufhalten Sachen aufhalten lassen. Die Gabe, etwas zu erschaffen, war die gr&#246;&#223;te Gabe, die den Menschen gegeben wurde. Allerdings ging mit dieser Gabe auch die F&#228;higkeit einher, Dinge wieder zerst&#246;ren und t&#246;ten zu k&#246;nnen. Es war ein Ausgleich geschaffen worden, von dem die Menschen allerdings keinen Gebrauch machten. Sie zerst&#246;rten mehr, als sie erschufen und vieles, was sie errichteten, war dazu bestimmt, im Endeffekt wieder zu zerst&#246;ren. Ich wurde w&#252;tend. Warum erkannten die Menschen das nicht und zogen die Konsequenzen aus ihren Taten. Warum wurde die Schuld immer wieder abgewiesen, anstatt nach sinnvollen und konstruktiven L&#246;sungen zu suchen? Ich verdr&#228;ngte die Emotionen und wandte mich wieder der Richtung zu, in die ich gelaufen bin. Mir wurde immer mehr bewusst, dass ich eine Aufgabe zu erf&#252;llen hatte. Ich brauchte einen fahrbaren Untersatz, um in die Innenstadt zu gelangen, in die es mich zog. Ich f&#252;hlte mich wie fremdgesteuert. Aber das war nur die eine Seite, denn ich wusste, dass ich mich ihr verweigern konnte. Die Aufgabe war etwas, dass ich tun wollte, ich sah eine Chance, die Welt zu ver&#228;ndern.</p>
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		<title>Delirium Teil 5</title>
		<link>http://www.bensturm.org/2007/04/04/delirium-teil-5/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2007 18:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Sturm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Manuskripte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich genoss jeden Schritt, ich genoss das Gef&#252;hl der festgetretenen Erde an meiner nackten Fu&#223;sohle, wie ich es niemals vorher in meinem ganzen Leben genossen habe. Ich war anf&#228;lliger f&#252;r das Sch&#246;ne der Natur. F&#252;r die Nat&#252;rlichkeit an sich. W&#228;hrend ich auf den Stamm zuwanderte, griff ich mir an die linke hintere Hosentasche und holte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich genoss jeden Schritt, ich genoss das Gef&#252;hl der festgetretenen Erde an meiner nackten Fu&#223;sohle, wie ich es niemals vorher in meinem ganzen Leben genossen habe. Ich war anf&#228;lliger f&#252;r das Sch&#246;ne der Natur. F&#252;r die Nat&#252;rlichkeit an sich. W&#228;hrend ich auf den Stamm zuwanderte, griff ich mir an die linke hintere Hosentasche und holte ein zerkn&#228;ultes T-Shirt heraus. Ich schlug es aus und streifte es mir &#252;ber. Es schein mir unangebracht, diesen Ort zu verlassen, ohne Kleidung am K&#246;rper. Ich setzte mich auf den Baumstamm und entfernte mit meinen Fingern den Sand zwischen meinen Zehen. Ich zog meine Turnschuhe an und stand auf. Ich war erf&#252;llt von Schaffensdrang und einer nie gekannten Energie, die jeden Kubikmillimeter meines K&#246;rpers durchfloss. </p>
<p>Ich war soweit, die Show konnte beginnen. Ich wusste nicht, was ich meinte und war &#252;ber meine eigenen Gedanken erstaunt. Ich f&#252;hlte jetzt, wie sich die Ahnung in mir in ein Kribbeln und Jucken verwandelte. Mein K&#246;rper zitterte innerlich, ohne es sich &#228;u&#223;erlich anmerken zu lassen. Vor allem meine H&#228;nde entglitten immer mehr meiner bewussten Kontrolle. Sie &#246;ffneten sich ohne mein Dazutun und ballten sich zu F&#228;usten. So fest, dass die Kn&#246;chel wie hervor traten. Ich vermutete, dass ich ein Ventil f&#252;r das Angestaute in mir brauchte. Ich konnte nicht genau sagen, was es war. Es waren keine Aggressionen, auch wenn ich meiner Meinung nach Grund genug dazu hatte. Es war eine konstruktive Kraft in mir, keine zerst&#246;rerische. Ich wollte niemanden verletzten oder umbringen. Ich hoffte, dass sich mein K&#246;rper insofern mit meinen Gedanken im Einklang befand, dass ich es auch tats&#228;chlich nicht tun w&#252;rde. Ich war bis in die Haarspitzen geladen, es war nur noch eine Frage der Zeit, bis ich merken w&#252;rde, wer oder was mein Ventil sein w&#252;rde. Das Kribbeln in meinen Fingern wurde langsam unertr&#228;glich. Meine Unterarme begannen zu vibrieren, nicht sehr stark, aber so, dass ich es sp&#252;rte und so sehr, dass ich mir Sorgen dar&#252;ber machte, was wohl mit mir passieren w&#252;rde. </p>
<p>War das jetzt nur ein Anfang von etwas sehr gro&#223;em, dass ich noch nicht benennen konnte, oder war es etwa die Wirkung vom Alkohol vom Vorabend, der meine Gedanken verschleierte. Ich hatte zwar sehr viele gleichzeitige Gedankeng&#228;nge, aber ich konnte keinen genau beschreiben. Ich betrachtete meine zitternden H&#228;nde einen Moment und schrie sie dann an. Es half nichts. Ich wandte mich flehend an den Wald und hob meine H&#228;nde in die H&#246;he. Es knackte hinten im meinem Kopf und auf einmal durchstr&#246;mte mich innere Ruhe. Gelassenheit, Ausgeglichenheit. Alle Muskeln entspannten sich, Verkrampfungen und Verspannungen l&#246;sten sich wie von selbst. Ich hatte das Bed&#252;rfnis, mich in die Zivilisation zu begeben. Ich wusste nicht woher es kam, aber ich wollte, dass mich Menschen anh&#246;rten, ich brauchte Leute, die mir zuh&#246;rten um meine Macht richtig ausleben zu k&#246;nnen. Meine Ohren war jetzt derart feinf&#252;hlig, dass ich einen Zitronenfalter in 5 Metern Entfernung mit den Fl&#252;geln schlagen h&#246;ren konnte. Alle meine Sinne waren so scharf, wie diese Ginsu-Messer aus der Fernsehwerbung.</p>
]]></content:encoded>
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