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Ein Stündchen am Tag

Eine Stunde am Tag nehme ich mir ab sofort, um diesen Blog zu pflegen und an einen meiner unzähligen, angefangenen Manuskripten zu schreiben. Da sich hier eh noch keiner so wirklich rumtreibt werde ich mir jetzt nicht die Mühe machen, ein Umfrageplugin hier reinzubasteln. Schreibt mir einfach ein Kommentar, aus welchem Genre ihr gerne mehr […]

Fünf Worte

Das Wort auf dem Papier
steht einsam und verlassen
Gleicht dem Mord der and’ren vier
nun bedeutungsarm; wurde gehen lassen
Der Stift ist nun fort; ist nicht mehr hier.
Hab gekämpft, sofort! Um Deine Herzensmassen.
Versteift auf dann und dort und auf das “Wir”.
Hörte wohl das “Du bist nicht mein Fall”
ignorierte es um näher zu kommen
seelisch und emotional, bis zum ersten […]

Ohne Titel 12

Auf dem Stativ die Kamera
einsam und verlassen wirkt das Licht.
Bilder längst vergilbt und alt.
Bist nun fort, meine Hände wieder kalt
Die Gedanken schnörkellos und schlicht.
Was kann ich tun ausser jammern? Ja?

Ohne Titel 11

So schwer wird das Gefühl
zu atmen noch und nöcher
jeder Zug zieht dahin.
Hinfort von mir, so vergänglich
Niederschlag im Kopf, so schwül
der letzte Pfeil in meinem Köcher
ungeduldig suchend anch dem Sinn
ohne Ziel kein Weg noch so beschwerlich.

Ohne Titel 10

Komm her mein Herz und labe Dich
vermissender Schmerz, den spüre ich.
Tritt viel näher und ich male Dich
mit zartem Pinselstrich.
Aus der schmachtenden Seele
verzehrt sie sich doch so sehr
entspringt ein Stück vom Leben
nur von mir für Dich, mehr und mehr.

Ohne Titel 9

Deprived of all my senses,
hence all the fences
around my outgoingness.
My heart thus beating less.
Less than when you’re around
when you’re inside of me.
No more feelings unbound
Fixation on the urge to flee
To flee from where? To flee whereto?
Flee to your loving arms; flee to you.

Tribute to Immo

Manches Mal schau ich mir die Welt an, zumindest das, was ich von ihr seh.
Wünschte mir ich nähm mir die Zeit und sie hält an, doch sie läuft mir weg und das tut weh…

Ohne Titel 8

Mein Tränen schmecken nach Blut.
Nach dem Blut meines Herzens.
Es regnet aus meiner Seele.
Ein Wolkenbruch gar, regnet auf Dich nieder.
Hol den Schirm raus und lass mich gehen…
Der Kopf ist voll, doch die Seele leer.

Delirium Teil 6

Ich setzte mich in Bewegung und trabte in die Richtung, aus der das Rauschen einer Straße vermutete. Meine Füße schienen den Boden nicht zu berühren; tote Äste und Blätter wichen meinen Schritten, ohne dass sie sich bewegten. Ich blieb kurz stehen und erfreute mich an den farbenfrohen Blumen und Pflanzen, die in meinen Fußstapfen gewachsen […]

Delirium Teil 5

Ich genoss jeden Schritt, ich genoss das Gefühl der festgetretenen Erde an meiner nackten Fußsohle, wie ich es niemals vorher in meinem ganzen Leben genossen habe. Ich war anfälliger für das Schöne der Natur. Für die Natürlichkeit an sich. Während ich auf den Stamm zuwanderte, griff ich mir an die linke hintere Hosentasche und holte […]