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{ Monthly Archives } März 2007

Ein Stündchen am Tag

Eine Stunde am Tag nehme ich mir ab sofort, um diesen Blog zu pflegen und an einen meiner unzähligen, angefangenen Manuskripten zu schreiben. Da sich hier eh noch keiner so wirklich rumtreibt werde ich mir jetzt nicht die Mühe machen, ein Umfrageplugin hier reinzubasteln. Schreibt mir einfach ein Kommentar, aus welchem Genre ihr gerne mehr […]

Delirium Teil 4

Erst als sich meine verklebten Augen widerspenstig öffneten, wurde mir wieder klar, welche unerwünschten Randerscheinungen übermäßiger Alkoholkonsum haben kann. Meine Wimpern klebten zusammen, wie die Zähne einer lauernden Venusfalle. Ich spürte jeden Tropfen Alkohol, der noch nicht von meinem Körper verarbeitet wurde auf meine Augenlider drücken, pochen und ziehen. Es war, als wenn mich jemand […]

Delirium Teil 3

Meine Flasche Vodka war mittlerweile auch leer. Mit den vier Litern Bier, die ich schon intus hatte, gab das eine hervorragende Mischung ab. Obwohl ich einen klaren Kopf hatte wusste ich, dass ich es nicht bis zum See schaffen würde um mir etwas zu trinken zu holen. Der Alkoholgehalt in meinem Blut war viel zu […]

Delirium Teil 2

Der Baumstamm auf dem ich saß wirkte auf mich. Ich fühlte die angeschimmelte, dennoch harte Rinde an meinem Hintern. Ich spürte nur einen Teil dieses Stamms physisch. Ich wusste, wie der Stamm aussah, wie viel Leben in ihm noch steckte, obwohl er schon eine ganze Zeit nicht mehr lebendig war. Ich spürte die Insekten, die […]

Delirium Teil 1

Das verwaschene Gelächter vermischte sich mit dem Rauschen des Windes. Die Baumgipfel hoch über mir säuselten in mein Ohr und ich fühlte mich fehl am Platz. Am falschen Ort und zur falschen Zeit. Der kleine Wald am Stadtrand bot immer wieder eine vorzügliche Möglichkeit für spontane Partys und Besäufnisse im extravaganten Stil. Jeder brachte etwas […]

Ohne Titel 7

Nun stehst Du vor mir und klagst mich schweigend an.
Dein Atem stinkt nach Bier. Du sagst: “Ich gehe dann”.
Meine Augen sind schon tränenleer und brennen
Muss es glauben, aber es schmerzt so sehr Dich zu kennen.
Auf der Schwelle bleibst Du stehen und siehst mich an.
Ist diese Stelle der Punkt zu gehen? Trittst näher ran.
Wir zerstören uns […]

Ohne Titel 6

Die Sonne strahlt aus Deinen Auge
gleissend-golden in mein Herz und wärmt.
Du machst mich frommer als mein Glauben.
Reissend, zerrrend, ziehend! Dank Dir schon ganz verschwärmt.
Stürmt es! Genieße es! Das Tosen und das Brausen
löste es in mir. Frei und schwebend habe ich von Dir gelernt.

Ohne Titel 5

Innerlich verhärtet, äußerlich verklärt
Zu lange gewartet, Seelenschmerz verjährt.
Und so errichten wir die Mauern
die viele Menschen überdauern
Bis des Lebens Sonnenschein erscheint
sich mit des Herzens Schmerz vereint
Etwas neues Schönes dann erschafft
Bis alle Enttäuschung endgültig dahin gerafft.

Ohne Titel 4

Langsam erhebt er sich aus seiner Domäne
mit wachen Augen musternd die Umgebung
nur ein Blick aufs Handy, begrüßt die erste Gefühlsfontäne
schrieb sie ihm während er schlief, nächtliche Eingebung.
Der morgendliche Motivationsschub drückt ihm aus dem Bett.
[unfinished]

Ohne Titel 3

Die Zeit tropft schleppend vor sich hin
nicht reif trotz des Dilemma in dem ich bin.
Zu schweigen jetzt heisst still sein für immer.
Die Gelegenheit ergreifen, nicht mit den Gedanken mehr reisen
anfangen zu begreifen dass sie sowieso nur um Dich kreisen.
Kann Dich aus meinem Herz nicht mehr verbannen
spürte ich doch reinen Schmerz, jagtest Du mich von dannen
Und […]